Brieftauben Mimberg

NEUIGKEITEN

Brieftauben-Mimberg bei Facebook *Klick*
Donnerstag, 06.10.2022
Sascha am 06.10.2022 um 16:13 (UTC)
 Derzeit mache ich mir schon Gedanken über unsere Zuchttauben für das Zuchtjahr 2023. Die Selektion im Zuchtschlag ist inzwischen erfolgt und sollte nicht noch eine Taube über den Winter durch Krankheit oder anders negativ auffallen und deswegen aus dem Bestand genommen werden, dann bleiben die Zuchttiere nun so wie sie aktuell ausgelesen sind.
Die Zuchtvögel werden nun um zwei Reisevögel ergänzt, die wir nun in der Zucht probieren wollen. Sie kommen beide aus unseren guten Linien und am Liebsten haben wir halt ehemalige Reisetauben in der Zucht, die ihre Leistung gezeigt haben. Das erscheint uns allemal besser als irgendein Sammlsurium aus zugekauften Tauben.
Wir halten außerdem in jedem Jahr über den Winter einige Weibchen für die Zucht mehr als Vögel, um im Frühjahr bei der Anpaarung ein wenig reagieren zu können, falls sich geplante Partner nicht mögen oder wenn es andere Schwierigkeiten geben sollte.
Was nun noch zu überlegen ist: nehmen wir aus unserem eigenen Bestand noch ein oder zwei junge Weibchen in die Zucht und holen wir uns noch etwas von anderen Züchtern dazu?
Aus unserem eigenen Bestand werden wir wahrscheinlich die RV-beste Jungtaube in die Zucht nehmen, denn einerseits hat die junge Täubin eine gute Abstammung und andererseits ist solch ein Erfolg mit Jungtauben bei uns wirklich sehr selten und da sollten wir so eine Taube vielleicht einmal züchterisch testen.
Dann überlege ich noch ein junges Weibchen aus unserem Bestand in die Zucht zu nehmen, die 4 von 6 Preisen als Jungtier geflogen hat. Dabei platzierte sie sich die letzten 4 Flüge in den Preisen und auf den letzten drei Jungtaubenflügen war sie jeweils unsere schlagerste Taube. Sie hat mit diesen 4 Preisen insgesamt 367 As-Punkte geflogen und gefällt mir in der Handbeuteilung ausgesprochen gut und so werden wir sie vielleicht entsprechend in der Zucht testen.
Kaufen werden wir in diesem Herbst keine Tauben zur Ergänzung. Allenfalls werden mit ein oder zwei Sportfreunden noch Tauben getauscht, aber auch das in sehr kleinem Rahmen, denn letztlich wollen wir unseren Zuchtbestand, wie auch schon im Vorjahr, wieder um zwei Paare verkleinern, sodass wir in der Zucht auf etwa 18 oder maximal 19 Paare im kommenden Jahr kommen.
 

Mittwoch, 05.10.2022
Sascha am 05.10.2022 um 16:10 (UTC)
 Der junge Vogel, der Ende letzter Woche noch vom letzten Preisflug heimgekehrt ist, hat ein wenig im Federwerk gelitten. Die Feder, die er zuletzt neu hochgeschoben hat, hat ein kleines Problem auf beiden Seiten. Aber das ist nicht weiter dramatisch. Hier auf den Bilder kann man es hoffentlich sehen.





Er ist körperlich schon wieder sehr gut dabei. Ich werde jetzt beobachten wie sich die nächsten Feder entwickeln, die er neu mausert.
Ansonsten meine ich zu beobachten, dass die Federschäden bei der Jungtaubenmauser - auch kleinere Schäden wie Wasserzeichen oder kleinere "Macken" - seit der Impfung gegen das Rotavirus weniger geworden sind. Die Jungtiere haben früher unter der Jungtaubenkrankheit doch sehr gelitten. Das ist allerdings nun weitgehend vorbei und das sieht man meiner Meinung nach auch im Federwerk.
Darüber hinaus gibt es nicht viel zu berichten. Die Tauben möchten ihre Ruhe haben und die bekommen sie auch. Die Schläge wurden nun nach dem Urlaub wieder ordentlich gereinigt und der Staubsauger hatte mit den vielen Federn auch viel zu tun. Aber so langer dauert die Hauptmauser ja nun gar nicht mehr.

 

Dienstag, 04.10.2022
Sascha am 04.10.2022 um 03:28 (UTC)
 Nachdem wir gestern aus dem Urlaub heimgekehrt waren gab es im Jungtierschlag noch eine freudige Überraschung. Ein junger Vogel war Ende der letzten Woche noch vom letzten Preisflug zurück gekommen. Er hatte sich augenscheinlich durchgeschlagen und an Gewicht verloren, aber sonst war er insgesamt wohlauf.
Jetzt werde ich in den nächsten Tagen die Schläge mal ordentlich reinigen, denn die Tauben mausern doch mächtig. Einige Tiere erkennt man kaum wieder und gleich drei Tauben haben im Verlauf des Wochenendes - so berichtete mir mein Vater - gleich ihren gesamten Schwanz von sich geworfen.
 

Sonntag, 02.10.2022
Sascha am 02.10.2022 um 06:03 (UTC)
 Heute ist unser letzter vollständiger Urlaubstag an der Nordsee. Das Wetter scheint noch einmal gut zu werden, sodass wir den Tag noch einnmal draußen am Wasser verbringen werden.
In den Abendstunden der Urlaubswoche, wenn etwas Ruhe war, habe ich mir auch noch einnmal so meine Gedanken zum abgelaufenen Reisejahr bei den Alt- und Jungtauben gemacht. Insgesamt waren wir mit den Leistungen unserer Tauben sehr zufrieden. Trotzdem denke ich, dass es immer etwas zu verbessern gibt. Wenn man heute in irgendeiner Form in den RVen und Regionalverbänden vorne mitspielen will, dann kann man sich kaum irgendwo eine Schwäche leisten. Dafür gehen zu viele Züchter den heutigen Brieftaubensport mit (z.T. zu) viel Ehrgeiz an.
Für uns habe ich beispielsweise festgestellt, dass wir im kommenden Jahr unsere Fütterung wieder ein wenig verändern werden. Wir sind mit dem System der Firma Matador zwar eigentlich sehr zufrieden, aber zwei Futtersorten waren in diesem Jahr nicht so zu unserer Zufriedenheit. Das "Turbo Extrem" von Matador ist uns einfach etwa "zu fein" und wir werden es in den kommenden Saison mit einer weiteren Futtersorte mischen. Mit welcher das am Ende sein wird - darüber muss ich mir noch Gedanken machen. Das "Premium Atheltic" erhält uns einfach einen zu großen und groben Mais. Ich hatte das dem Hersteller 2021 schon einmal gemailt. Aber es ist alles so geblieben und so werden wir das Athletic nicht mehr einsetzen, sondern auch da eine Alternative suchen. Das "Premium Super Start" von Matador für den Wochenbeginn gefällt uns weiterhin super und wir werden es auch weiter einsetzen.
Bei den Jungtauben haben wir in diesem Jahr zwei Sorten der Firma Beyers gemischt (das "Premium Vandenabeele" und das "Jan Keen superlight") und das hat uns insgesamt sehr gut gefallen, wobei wir später zum Ende der Jungtierreise das Futter etwas gehaltvoller gemacht haben mit einem Zusatz von Hanf und einigen Sonnenblumenkernen.
Insgesamt gefiel uns die Qualität des Beyers-Futters etwas besser in diesem Jahr gegenüber dem Matador-Futter, denn auch mit dem "Premium Zucht" von Matador waren wir nicht ganz zufrieden, denn die Tauben ließen einfach immer Weizen oder Milo liegen. So werde ich mir auch bezüglich des Zuchtfutters noch einmal im Winter Gedanken machen. Allgemein glaube ich, dass man aufgrund der Getreide-Verknappung auf dem Markt sehr gut auf die Qualität des Futters wird achten müssen in Zukunft.

Es gibt auch in diesem Jahr wieder eine Online-Versteigerung zu Gunsten von Kindern durch Verein Aigen /Inn an der wir uns erneut sehr gerne beteiligt haben. Wir haben dazu einen jungen Vogel aus dem Sommer 2022 gestiftet. Es handelt sich dabei um einen Halbbruder unseres 526, der in 2020 bester jähriger Vogel in Westfalen (mehr als 3.000 teilnehmende Schläge) und 14. AS-Vogel BRD wurde. Der junge Vogel hat den gleichen Vater wie unser 526.
Die Mutter des Vogels ist eine Halbschwester unseres 150, der in 2021 8. bester Altvogel in Westfalen wurde.
Dieser junge Kerl ist also sehr eng gezogen auf die allerbesten Tauben, die wir im Schlag haben.

Hier geht es zum Halbbruder des 14. AS-Vogels BRD 2020
 

Dienstag, 27.09.2022
Sascha am 27.09.2022 um 05:22 (UTC)
 Unser Dorfjubiläum ist insgesamt sehr gut gelaufen und über den Tag verteilt waren auch viele Menschen, besonders viele Kinder, an unserem Stand. Leider hatte ich wenig Zeit gute Fotos zu schießen, aber ich bekomme wahrscheinlich noch einige Bilder, die ich dann hier einstellen kann.
Was mir über den Tag so auffiel: die Kinder und Erwachsenen an unserem Stand interessierte der Brieftaubensport gar nicht so sehr als "Sport" mit dem Wettkampfgeschehen. Viel mehr interessierten sich die meisten Leute doch mehr am Umgang mit den Tauben als Solches. Kinder wollten die Tauben streicheln, man fragte, was sie zu fressen bekommen, was man mit Tauben macht, die im eigenen Garten zwischengelandet sind usw. Ebenso interessierte man sich für die verschiedenen Farben und hatte Spaß an einer Taube, die wir dort in einem Ausstellungskäfig präsentiert hattem, denn diese verteidigte den Käfig durch schlagen, beißen und kämpfen.
Besonders einige Herren an unserem Stand fragten auch nach der Technik und dem Besatz des Kabinenexpresses und zwischenzeitlich haben wir dann auch immer, zur großen Freude der Kinder, einige Tauben boxenweise fliegen lassen, die dann auch sehr schnell in Richtung Heimatschlag abzogen, denn wir hatten obendrein richtig Glück mit dem Wetter.
Absolut positiv war der Stand unseres Verbandes, den wir uns dort ausleihen konnten und der uns per Spedition geschickt und auch wieder abgeholt wurde - selbstverständlich kostenfrei. Dieses Zelt mit allem was dazu gehört ist Klasse und wer in irgendeiner Form Öffentlichkeitsarbeit leisten möchte bei einer Veranstaltung, der sollte wegen des Standes unbedingt beim Verband anfragen.
Was ich für mich persönlich aus so einem Tag herausziehen kann ist die Tatsache, dass es an Brieftauben interessierten Menschen völlig egal ist, ob wir 100 oder 600 Kilometer Flüge machen. Denn sie bewundern die Heimkehrleistung ohnehin. Es ist ihnen auch egal ob wir dort dann 500 Tauben auflassen oder 10.000. Selbstverständlich wäre ein Auflass von 10.000 Tauben beeindruckender, aber insgesamt ist das vielen Menschen nicht wichtig. Schon gar nicht wichtig sind den Kindern und Erwachsenen unsere Meisterschaftssysteme. Es interessiert sie für den Anfang überhaupt nicht.
Wenn man also überhaupt irgendwie Menschen für den Brieftaubensport interessieren möchte, dann geht das nur über den Bezug zum Tier. V.a. über den Bezug zur Einzeltaube oder zu wenigen Tauben. Bestände von hunderten Tieren schrecken jeden halbwegs interessierten Menschen ab. Man kann ja auch schlecht vermitteln, warum man 300 und mehr Tauben halten muss, wenn doch die Tiere, die wir zu Wettflügen einsetzen, zumeist alle wieder nach hause kommen.
Alles in allem bleibt für mich als Eindruck aus diesem Präsentationstag v.a. dass wir die sehr negative Mitgliederentwicklung in den letzten Jahren und Jahrzehnten durch verschiedene Faktoren zu einem großen Teil selbst verschuldet haben. (Natürlich neben der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung, die weg geht von Tierhaltung, vom Vereinswesen usw.). Wir haben so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Der Trend zu immer größeren Taubenbeständen weg von der Beschäftigung mit dem Einzeltier, die Kommerzialisierung des Sportes mit Taubenverkäufen zu Preisen, die man niemandem vermitteln kann und die zumeist unsinnigen Meisterschaftssysteme mit X Tauben über X Flüge etc. sind nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr förderlich. Dass wir in unserem starren Festhalten an diesem altuellen Status Quo allerdings den Trend noch einnmal umkehren und den Brieftaubensport noch einmal attraktiv machen können, glaube ich kein bißchen. In diesem Zusammenhang muss ich auch sagen, dass die Beteiligung der Züchter aus unserer RV und die Beteiligung des RV-Vorstandes und des Vorsitzenden bis auf ganz wenige Ausnahmen (diesen sportfreunden möchte ich hier noch einmal herzlich danken) schlicht und einfach erbärmlich war....

 

Samstag, 24.09.2022
Sascha am 24.09.2022 um 16:52 (UTC)
 Gestern und heute waren wir damit beschäftigt für das morgige Dorfjubiläum soweit alles vorzubereiten. Es ist jetzt kein riesiger Aufwand, den wir dort betreiben mussten, aber man muss trotzdem an so einiges denken. Am Abend bin ich außerdem damit beschäftigt die Einladungen für die Siegerehrung zur Westfalenmeisterschaft 2022 fertig zu machen damit diese an die zu ehrenden Sportfreunde heraus geschickt werden können. Das ist in diesem Jahr noch etwas mehr Arbeit als sonst, weil auch die Sieger des Jahres 2021 am 29.10. in Verl geehrt werden sollen. Aber auch das ist nun in Kürze alles erledigt und dann fahren wir ab Montag erst einmal für eine Woche in den Urlaub.

 

<- Zurück  1 ...  113  114  115 116  117  118  119 ... 214Weiter ->