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Sonntag, 02.04.2023
Sascha am 02.04.2023 um 06:09 (UTC)
 Gestern hatten wir eine kleine Familienfeier. Vorher hatte ich die Vögel im Dauerregen für etwa 45 Minuten draußen. Es regnete gestern ununterbrochen den ganzen Tag. Im Grunde bewegen die Tauben sich gut, allerdings macht mir unser 21-14 einige Sorgen. Er flog im vergangenen Jahr 10 Preise und war 55. bester Jähriger in Westfalen. Er möchte einfach nicht richtig fliegen. Er geht in den Schwarm, fliegt etwas mit und dann fliegt er das Dach an und sitzt dort und zieht mit diesem Verhalten dann auch andere Vögel runter. Dann brummt er. Er fliegt von alleine auch kaum wieder los. Wenn er fliegt, fliegt er normal. Es sind keine Zeichen einer Verletzung zu erkennen. Auch im Schlag ist das Verhalten völlig normal. Er fliegt seine Zelle oder das Tränkenbrett an und zeigt keine Zeichen von Schmerzen. Ein bißchen erinnert er mich in seinem Verhalten an unsere Jungtauben der ersten Zucht im vergangenen Jahr, die zu Beginn überhaupt nicht fliegen wollten und nicht eigenständig in die Luft gingen. Diese habe ich damals ja mit einem Ball zum Fliegen genötigt. Irgendwann flogen sie auch und haben dann ja auch die Jungtierreise sehr gut bestritten. Aber bei einem zweijährigen Vogel habe ich so ein Verhalten bisher noch nicht gesehen. Ich überlege aktuell noch wie ich da weiter vorgehe, denn wenn er die anderen Tauben immer aus der Luft zieht macht das alles keinen Sinn.
In der aktuellen Ausgabe der "De Duif" gibt es einen ausführlichen Bericht über As Schaerlaeckens und seinen Schlagpartner Roger Maegh. Ad Schaerlaeckens ist aufgrund der vielen Berichte, die er publiziert, sicherlich mit seinen Ansichten nicht unumstritten. Aber seine Erfolge geben ihm über viele Jahre und Jahrzehnte recht mit seinem Tun im Brieftaubensport. In diesem Artikel finden sich 14 "Anweisungen" von AS für erfolgreichen Brieftaubensport, die ich im Kern sehr richtig finde und deswegen möchte ich sie hier einmal zitieren:

1. Viele Liebhaber legen zu wenig Wert auf Qualität und zu viel auf alberne Details.
2. Schau bei der Anschaffung von Tauben auch auf die Konkurrenz. Du hast größere Chancen in einem Gebiet wo man sich spezialisiert. Gute Ergebnisse und selbst erste Konkurse sagen nicht alles. Was auch zählt ist wie, wo und gegen wen sie gewonnen wurden.
3. Gesundheit muss an erster Stelle stehen bei der Selektion. Mit gesunden Tauben kann man kaum Fehler machen. Mangelt es irgendwo, dann kannst du kaum gut reisen.
4. Wenn zwei Tauben aus dem gleichen Paar sehr gut fliegen, dann züchte mehr daraus. Die Chance, dass sie Gute geben ist groß. Umgekehrt ist ein guter Flieger ohne gute Familie selten ein guter Züchter.
5. Liebhaber die auf der Suche sind nach besseren Beiprodukten, besseren Vitaminen, einem besseren Schlag usw. sollten empirisch ans Werk gehen und dieses bei einem Teil der Tauben prüfen und anschließend vergleichen.
6. Medikamente sind dazu da Krankheiten zu heilen und nicht um die Kondition zu verbessern.
7. Tauben, die ausschließlich Gute züchten, gibt es ausschließlich in der Vorstellung und auf Verkaufslisten.
8. Züchte lieber aus deinen besten Fliegern als aus deren Geschwistern oder Abstammungstauben.
9. Bevorzuge Jungtauben, die bei 1700 m/min spitze fliegen und auch bei 1200 m/min.
10. Bei vielen Publikationen ist es wichtig sich die Frage zu stellen warum diese geschrieben wurden und durch wen. Wenn nicht berichtet wird wieviele Tauben eingesetzt wurden und wieviele Preise durch wen errungen wurden kannst du das Lesen beenden. Diese Schreiber haben etwas zu verbergen.
11. Pass auch auf bei alten Tauben, die zum Kauf angeboten werden!
12. Auf den Schlagboden gehören keine Töpfe mit Grit und Mineralpulver
13. Lass bei Regen am Abend keine Tauben heraus. Wenn es dunkel wird und sie sich in der Nacht nicht bewegen und darum nicht abtrocknen verlieren sie ihre Form.
14. Im erfolgreichen Brieftaubensport dreht sich alles um zwei Regeln:
Regel 1: Es geht beinahe ausschließlich um Qualität. Um gute Tauben!
Regel 2: Denk immer an Regel 1. In guten und in schlechten Zeiten!


Auch hier kann man sicherlich über das ein oder andere diskutieren, was Sportfreund Schaerlaeckens rät. Aber im Kern, so sehe ich es jedenfalls, hat der Mann vollkommen recht. Wer will einem so erfolgreichen Sportfreund auch wirklich widersprechen?!
 

Freitag, 31.03.2023
Sascha am 31.03.2023 um 17:14 (UTC)
 In unserem Zuchtschlag hat tatsächlich die erste Täubin gestern abend schon wieder das erste Ei gelegt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Partner sehr früh wieder angefangen sind zu treiben und zu paaren. Obwohl die zweite Schale bereit steht hat die Täubin das Ei in die Schale gelegt, in der die beiden Jungtiere der ersten Zucht liegen. Das ist manchmal nicht so schön, aber irgendwie wird es schon gut gehen. Wenn das zweite Ei gelegt ist werde ich versuchen die beiden Jungtiere in die andere Schale umzulegen. Das funktioniert manchmal ganz gut, besonders wenn die Jungen noch nicht so sehr alt sind. Insgesamt sieht man aber, dass die Zuchttauben in diesem Jahr bisher in einer super Verfassung sind, was natürlich auch Hoffnung darauf macht, dass man einen guten Jahrgang züchtet. Denn die Qualität der Jungtauben hängt doch immer auch zu einem großen Teil von der Form und Verfassunf der Eltern ab, denke ich.
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Brieftaubensport International" weist Tierarzt Sudhoff in seinem Artikel darauf hin, dass der Orientiertungssinn einer Brieftaube nach der Zeit des langen Festsitzens im Winter bei vielen Sportfreunden auch erst wieder geschult und angelernt werden muss. Insbesondere weist Burkard Sudhoff darauf hin, dass "eine sehr erfahrene und gute Jungtaube nach fünf Monaten Schlagruhe viele Routinen der Navigation wieder verlernt/vergessen hat." Ich denke man kann Sportfreund Sudhoff in diesem Punkt nicht widersprechen. Es ist so wie er es schreibt.
Dummerweise sind die meisten Reiseprogramme heute noch so wie vor 50 Jahren als man den Tauben auch im Winter fast täglich Freiflug geben konnte. Anfang April gehen die Vorflüge los und gegen Ende April die Preisflüge. Und das bei Brieftauben, die bis dahin teilweise nicht einmal vier Wochen im Freiflug waren und bei denen sich dieser dann auch noch unter manchmal schwierigen Wetterbedingungen gestaltete.
Das bedeutet, dass man den Tauben einerseits zu wenig Zeit gibt ihre Muskeln, Bänder und Sehnen wieder aufzubauen und andererseits auch noch zu wenig Zeit gibt ihren Orientierungssinn und ihre Navigation wieder zu aktivieren und zu schulen.
Als Beispiel kann man einmal unsere Region hier nehmen: hier beginnen die meisten Sportfreunde mit dem Herauslassen der Tauben rund um den 20. März. Eher geht es nicht. Dann haben wir oft nochmal Schnee, viel Regen, starken Wind usw. Das ist in jedem Jahr eher die Regel als die Ausnahme. Und der erste Vorflug ist dann aber erst einmal rund um den 15. April terminiert, der erste Preisflug für den 30. April (auch deswegen weil wir hier in unserem Regionalverband einen Kompromiss finden müssen).
Aus meiner Sicht wird da viel zu wenig Rücksicht auf die Taube genommen, die am Ende die Leistung bringen soll. Wir geben ihr zu wenig Zeit in Ruhe Muskulatur, Form und Navigation aufzubauen und sehr häufig wundert man sich dann wie viele Tiere schon auf den Vorflügen ihre Schwierigkeiten haben.
Ich schreibe hier an dieser Stelle darüber seit vielen Jahren. Immer wieder. Möglicherweise liege ich auch falsch, denn es ändert sich nichts. Nicht eine einzige Woche wird die Reise nach hinten geschoben. Nicht hier in der Region und in den meisten anderen Regionen auch nicht. In vielen Gegenden fängt man noch früher mit den Flügen an. Ob das wirklich taubengerecht ist möchte ich zumindest einmal bezweifeln und möchte nochmal auf das Jahr 2020 hinweisen: damals hatten wir ab dem 10. März etwa warmes Wetter und hervorragende Bedingungen für Tauben über viele Wochen. Coronabedingt musste damals aber die Reise verschoben werden und die Vorflüge konnten erst ab Anfang Mai beginnen und die Preisflüge ab dem 15. Mai. Mit dem Ergebnis dass wohl in kaum einem Reisejahr der letzten 50 Jahre zu Saisonbeginn so wenige Tauben verloren gingen in den RVen in ganz Deutschland. Gelernt haben wir Brieftaubenzüchter daraus nicht einen Funken. Kaum konnten wir in 2021 wieder früher mit der Reise beginnen, ging es auch wieder früher los. Bei dann sogar nocht schlechteren Wetterbedingungen. Verstehen kann ich das alles nicht. Aber ändern wird es sich wohl auch nicht mehr.
 

Donnerstag, 30.03.2023
Sascha am 30.03.2023 um 16:35 (UTC)
 Heute habe ich versucht zwischen Regenschauern mit teilweise viel Wind ein Zeitfenster für den Freiflug zu finden. Das ist am Nachmittag auch gelungen und dann waren die Vögel so etwa 40 Minuten in der Luft. Als sie landeten waren sie in wenigen Sekunden im Schlag verschwunden und die Klappen wurden wieder geschlossen. Ich habe es eigentlich lieber, wenn die Tauben sich auch auf dem Dach aufhalten, wieder los fliegen, wieder landen und gerade die Witwervögel sich auf dem Hausdach auch wie richtige Vögel gebärden. Aber heute war das nicht so wirklich möglich. Von der These, dass Tauben "entweder in der Luft oder im Schlag" sein müssen, halten wir überhaupt nichts. Eine Brieftaube muss sich auch wie eine Brieftaube benehmen dürfen und nicht nur tranieren oder im Schlag hocken.
Dass die Witwer seit ihrem ersten Freiflug getrennt sind merkt man natürlich am Flugverhalten. Aber wir werden sie auf jeden Fall nochmal kurz anpaaren, denn sonst werden sie zu früh, zu wild und machen nur Blödsinn. Da muss man dann etwas bremsen. Wichtig erscheint uns jetzt eine recht eiweißreiche Versorgung, denn die Tauben müssen Muskulatur aufbauen und wir wollen damit versuchen auch Sehnen und Bänder ein wenig zu versorgen, wenn man so will. Neben der Zuchtmischung geben wir dazu dann immer wieder Mineral- und Konditionspulver und damit haben die Tauben eigentlich alles was sie benötigen. So denken wir jedenfalls.
 

Mittwoch, 29.03.2023
Sascha am 29.03.2023 um 16:20 (UTC)
 Gestern abend war ich eingeladen an einer Videokonferenz der Öffentlichkeitsbeauftragten der Regionalverbände und der Mitglieder des entsprechenden Ausschusses unseres Verbandes teilzunehmen. Es war insgesamt ein informativer und kurzweiliger Abend. Da es das erste derartige Treffen war konnten viele Themen zunächst nur angerissen werden. Aber ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass der Brieftaubensport durch Öffentlichkeitsbeauftragte, aber auch durch jedes einzelne Verbandsmitglied positiv dargestellt wird. Unser Image in der Gesellschaft zu verbessern ist extrem wichtig und daran sollte jeder Sportfreund mitarbeiten. Und sei es nur in einem losen Gespräch mit dem Nachbarn über den Gartenzaun. Ich denke, dass über diese Videokonferenz auch in der Verbandszeitung berichtet werden wird und dass diese Treffen künftig regelmäßig abgehalten werden.
Heute nachmittag hatten die Witwervögel wieder Freiflug. Ich versuche die Tauben dabei möglichst gut zu beobachten und sehe dann schon, dass einige alte Vögel noch etwas träge sind, während die jährigen Vögel teilweise schon sehr sehr gut fliegen. Aber das ist eigentlich in jedem Jahr so. Wenn das Wetter nun so kommt wie vorhergesagt, dann können wir zumindest morgen und übermorgen ohnehin kaum Freiflug geben. Starker Wind bis hin zu Sturmböen, Regen und vielleicht auch mal ein Gewitter. Da muss man erst einmal abwarten.
Im Zuchtschlag konnte ich feststellen, dass in der Zeit der Umstellung von Schleimfütterung auf Körnerfütterung nicht bei einem einzigen paar die Jungtiere irgendwie nässten oder ähnliches. Es wird in einem solchen Fall dann empfohlen Elektrolyte zu verabreichen. Aber das war hier in keiner Weise notwendig. Der Kot ist einwandfrei und die Jungen liegen wunderbar in ihren Nestern. Auch jetzt noch, wo sie über diesen Zeitpunkt schon zwei bis vier Tage hinaus sind. Ich sehe inzwischen so, dass bei Jungtieren, die zu sehr nässen und keinen guten Kot absetzen die Elterntiere einfach nicht gesund sind (vielleicht Trichomonaden) und sie deswegen mehr saufen, mehr Mineralien fressen usw und es dann zu einem Ungleichgewicht bei den Jungtieren kommt. Ich weiß allerdings nicht ob ich mit dieser Vermutung richtig liege. Ich stelle jedoch fest: je weniger man Tauben mit allerlei Produkten versorgt, desto weniger Probleme hat man mit den Jungtieren. Diese wachsen sehr gut ohne dass die Elterntiere jeden Tag irgendetwas ans Futter oder ins Wasser gerührt bekommen. Ich würde wetten dass man unsere Jungtauben, die in dieser Richtung sehr wenig bekommen, in einem Alter von 30 Tagen in keiner Weise von Jungtieren unterscheiden kann, die nach irgendwelchen aufwändigen Versorgungsplänen diverser Firmen versorgt wurden. Und später erst recht nicht. Und den Elterntieren fehlt augenscheinlich auch nichts.
 

Dienstag, 28.03.2023
Sascha am 28.03.2023 um 17:46 (UTC)
 Heute habe ich die Witwervögel das erste Mal ein wenig aus dem Schlag getrieben. Es ist bei freiem Freiflug eigentlich in jedem Jahr gleich: die jährigen Vögel verlassen sehr schnell den Schlag freiwillig und fliegen dann recht schnell gut, während einige alte Vögel es vorziehen kaum einmal nach draußen zu gehen und nur hier und da ein paar Runden zu drehen. Wenn, so wie heute, das Wetter mitspielt, gehe ich aber immer dazu über nach einigen Tagen Freiflug die Tauben vorsichtig aus dem Schlag zu treiben, sodass sich auch die alten Vögel alle ein bißchen bewegen müssen. Die Ausflüge bleiben dabei aber noch geöffnet, sodass die Vögel jederzeit wieder einspringen können. Wir zwingen sie nicht draußen zu bleiben und halten sie schon gar nicht mit einer Fahne oder ähnlichem in der Luft.
Morgen scheint das Wetter auch noch einmal gut zu werden bevor dann wieder viel Regen und Wind vorhergesagt ist. Insofern wird es ohnehin noch eine ganze Weile dauern bis die Tauben freiwillig und ausdauernd trainieren. Bei Witwervögeln ist das allgemein ohnehin immer deutlich weniger als bei Weibchen. Aber wie schrieb letztens ein niederländischer Sportfreund in seinem Blog? "Ich habe nichts mit Tauben, die während der Flugsaison stundenlang fliegen. Sie verschwenden ihre Energie unter der Woche und am Wochenende fehlt sie." - Wir sehen es eigentlich sehr ähnlich.
 

Montag, 27.03.2023
Sascha am 27.03.2023 um 15:44 (UTC)
 Heute morgen hatte es hier leicht gefroren und im Lauf des Tages zogen auch immer wieder leichte Schnee- bzw. Graupelschauer bei maximal 4 Grad durch. Windig war es zwischenzeitlich auch immer wieder. Alles in Allem kein schönes Wetter für Brieftauben. Gerade jetzt wo ich diese Zeilen schreibe geht wieder ein Graupelschauer runter.
Und es scheint noch eine Weile so weiter zu gehen. Kachelmannwetter meldet vorhin folgendes für die mittelfristige Wetterentwicklung: "Nach einer Milderung kündigt sich mit einem sehr nassen Wochenende der nächste Kaltlufteinbruch an." Das kann sich alles wohl noch eine ganze Weile hinziehen mit dem schwierigen Wetter. Wir werden weiter versuchen den Tauben so gut es geht Freiflug zu geben ohne irgendetwas zu zwingen und zu forcieren. Irgendwann wird das Wetter auch mal besser. Man merkt den Tauben die Kälte aber insofern natürlich an, dass sie recht großen Appetit haben. Sie bekommen also zunächst eine ordentliche Ration Zucht- und Mauserfutter und dann erhalten sie noch etwas Winterfutter bis Gerste liegen bleibt. Die Gerste können sie dann später auch noch fressen.
Im Zuchtschlag stelle ich fest, dass die Paare schon sehr früh jetzt wieder eifrig am Paaren sind. Die Jungtiere sind gerade erst geringt, aber die Partner paaren schon seit zwei, drei Tagen wieder sehr intensiv. Morgen werde ich eine zweite Nistschale in jede Zelle stellen, damit dort gegebenenfalls die Eier abgelegt werden. In die Tonschalen kommen Nesteinlagen. Ich werde aber auch noch einmal frisches Stroh als Nistmaterial in den Schlag werfen. Dann können die Tauben, wenn sie möchten, nochmal etwas zu Nest schleppen.
Ansonsten gefallen mir die Jungtiere in ihren Nestern wirklich prima. Da gibt es gar nichts auszusetzen. Bei uns ist im Zuchtschlag - schon aus Zeitgründen - eigentlich immer Standfutter. Es gibt Sportfreunde, die sagen, dass bei Standfutter die Eltern schlechter füttern. Das kann ich gar nicht feststellen. Im Gegenteil. Bei dieser Versorgung hört man bei uns im Zuchtschlag eigentlich nie ein Jungtier piepen und betteln. Sie liegen im Grunde genommen rund um die Uhr zufrieden in ihren Schalen. Wenn das Futter im Trog dann fast aufgefressen ist, geben wir neues Futter nach. Auch die Mineralien, also Picobal, Pickstein und Mineralpulver, werden zwei mal pro Tag etwas nachgefüllt. Insgesamt geht das so sehr gut und die Tauben sind sehr gut zurecht und wir Züchter zufrieden.


 

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