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Mittwoch, 14.12.2022
Sascha am 14.12.2022 um 16:53 (UTC)
 Obwohl wir auf der Deutschen Brieftaubenausstellung in Dortmund am kommenden Wochenende weder Tauben verkaufen, noch Tauben ausstellen wollen, habe ich in der vergangenen Woche per Email einmal bei unserem zuständigen Kreisveterinäramt um Ausstellung einer Bescheinigung gebeten, dass unser Bestand aus einer geflügelpestfreien Region kommt. Ich hatte dazu auch die Bescheinigung und das Anschreiben unseres Brieftaubenverbandes an die Email angehängt.
Pünktlich kam dann heute auch die von mir erbetene Bescheinigung zusammen mit einem Gebührenbescheid über einen Betrag von 15,25 Euro.
Ich hatte sogar noch mit einem größeren Betrag gerechnet. Das war es mir in diesem Fall aber mal wert, weil ich wissen wollte, ob das alles so funktioniert wie gefordert und gewünscht.
Ich kann also sagen, dass unser Kreisveterinäramt da sofort reagiert hat und die entsprechende Bescheinigung ausgestellt hat. Der Arbeitsschritt des Ausstellens der Bescheinigung (hoch gerechnet vielleicht fünf Minuten), sowie die Kosten für das Briefpapier, den Umschlag und das Briefporto führen nun also zu einem Gesamtbetrag von 15,25 Euro. Einfacher kann man Geld nicht verdienen in den öffentlichen Kassen und somit sollte man nicht damit rechnen, dass dieser Unfug in Deutschland jemals wieder abgeschafft wird.
Dafür kann nun unser zuständiges Kreisveterinäramt nichts, aber wenn es künftig immer so ist, dass man für Ausstellungen außerhalb seines eigenen Kreises oder andere Dinge eine solche Bescheinigung benötigt und diese auch nur wenige Tage gültig ist, dann werden diverse Kleintierzuchtveranstaltungen demnächst kaum noch stattfinden. Die Bürokratie in Deutschland und der EU wird es alles schon richten....

 

Dienstag, 13.12.2022
Sascha am 13.12.2022 um 18:12 (UTC)
 Bei diesen Temperaturen mit Dauerfrost halte ich mich sehr wenig bei den Tauben auf. Das ist eigentlich schade, denn ansonsten bin ich sehr gerne vor oder nach der Arbeit eine Weile zwischen den Tieren um sie zu beobachten und etwas Ruhe zu haben. Doch jetzt ist es mir aktuell zu kalt. Was ich aber wohl mache: wenn ich bei den Tauben bin nehme ich nun täglich in jedem Schlagabteil ein oder zwei Tiere kurz in die Hand und überprüfe das Gewicht und die allgemeine Verfassung. Und da fallen mir dann hin und wieder Tauben auf, die jetzt so richtig "im Lack" sind. Mit weichem Gefieder und rotem, schuppenfreiem Brustfleisch. Es war in den letzten Jahren immer mal wieder so, dass unter den Jungtieren eines Jahrgang später jene die besten waren, die sich in einer Zeit der Kälte im Winter in richtig guter Verfassung zeigten. Ich mache mir da in einem kleinen Buch immer einige Notizen. Ich denke eine gute Taube wird nicht allzu fett über den Herbst und präsentiert sich dann bei Kälte oft auch in einer sehr guten Verfassung. Überhaupt mögen wir es hier gar nicht, wenn Tauben durch das Festsitzen im Winter zu viel Gewicht zulegen. Dieses zusätzliche Fett bekommt man im Frühjahr nicht vernünftig runter. Egal ob man nun Junge zieht oder die Tauben zwei Mal "trocken" paart oder was auch immer. Es dauert zu lange bis das Fett abtrainiert ist und deswegen versuchen wir dafür zu sorgen, dass die Tauben gar nicht erst fett werden. Über die Art des Futters, welches wir geben und über die Menge des Futters. Festsitzende Tauben benötigen nicht viel. Sie müssen ja nichts leisten außer ihre Körpertemperatur zu erhalten und dafür brauchen sie nun wirklich nicht das beste Futter und davon noch große Mengen.
 

Montag, 12.12.2022
Sascha am 12.12.2022 um 17:45 (UTC)
 In der vorletzten Ausgabe der "Brieftaube" berichtete der Sportfreund Walter Niebecker über seine Erfahrungen mit einem Kräuterelexier, welches von Jan Smit aus den Niederlanden entwickelt und verkauft wird. Wie immer im Brieftaubensport, wenn Züchter in irgendeiner Weise eher positiv über ein Produkt berichten, gibt es sofort eine große Nachfrage hinsichtlich dieses Mittels.
So haben mich zuletzt auch mehrere Sportfreunde gefragt ob ich den Artikel gelesen habe und das Produkt kenne. Ja, wir haben dieses Kräuterelexier (das für den Ganzjahresgebrauch und auch das gesonderte Produkt für die Reisezeit) vor sicherlich fünf Jahren auch einmal getestet. Ich habe damals Herrn Smit telefoniert. Er war wirklich sehr nett und hat mir seinerzeit vieles erklärt zur Wirkung seines Produktes usw. Ich habe damals auch sein Buch ("Beter in Balans") gelesen (habe das auch noch hier - es ist allerdings in niederländisch geschrieben - für mich aber insgesamt sehr gut zu verstehen).
Grundsätzlich hat mich die Idee von Jan Smit überzeugt, dass man Lebewesen am Besten täglich mit einer winzigen Menge dieser Kräuterauszüge, Mineralien usw. versorgen sollte, um eine Art Grundversorgung mit bestimmten Nährstoffen (v.a. Mineralien und auch sekundären Planzenstoffen) durchgängig sicherzustellen und zu gewährleisten. Also habe ich das Produkt damals bestellt und den Tauben (fast) täglich in das Trinkwasser gegeben (manchmal habe ich es allerdings vergessen). Das habe ich über mehrere Monate getan. Da dieser Kräuterauszug so gering dosiert wird, namen die Tauben das Trinkwasser sehr gut auf.
Ich konnte am Ende dieses Versuchs nicht wirklich etwas positiv oder negativ bei unseren Tauben feststellen. Eigentlich sahen wir gar keine Veränderung in irgendeiner Weise. Daher haben wir die Gabe des Produkts dann wieder eingestellt. Das soll jedoch nicht heißen, dass dieses Mittel schlecht oder nicht wirksam ist. Ich denke nur, dass die heutigen Brieftauben (auch unsere) so rundum gut versorgt sind mit allen möglichen Wirkstoffen, dass es dieses Produkt nicht benötigt. Andersherum könnte aber "ein Schuh daraus werden": wenn man v.a. seinen Zuchttauben nur Futter, Wasser und Gritmischung gibt und dann den Kräuterauszug von Jan Smit dazu ganzjährig, dann könnte dieser Kräuterauszug durchaus gut wirken.
Übrigens erzählte mir Jan Smit seinerzeit am Telefon, dass er einmal von einem "netten Sportfreund" übervorteilt worden wäre und dieser "nette Sportfreund" nun ein sehr ähnliches Produkt offiziell verkauft, da er die Rezeptur kenne. Dieses nachgemachte "Kräuterelexier" wird nun in recht großer Menge industriell produziert und verkauft. Es ist aber nicht das gleiche Mittel, dass Herr Smit vertreibt. Das Produkt von Herrn Smit wird mit 2 ML auf 10 Liter Wasser dosiert - das alternative Produkt mit 1 ML auf 1 L Wasser. Hier sieht man bereits einen Unterschied. Wer also das Original einmal für sich testen möchte, der kann es direkt bei Herrn Smit bestellen:

Jan Smit - Beverdam
 

Sonntag, 11.12.2022
Sascha am 11.12.2022 um 08:23 (UTC)
 Auf der Seite des Dr.Kohaus-Fördervereins habe ich mir einmal die Auktionstauben angesehen, die in diesem Jahr auf der DBA endgültig versteigert werden sollen. Wenn ich mir die Liste der Tauben ansehe, dann kann ich nur noch verzweifelt den Kopf schütteln. Die dort angebotenen Tauben bestehen zu einem großen Teil aus einem Sammelsurium von Tauben jener Verkaufssschläge, die auch sonst in jeder zweiten Auktion irgendeine Taube stiften.
Wir haben in Deutschland verdammt stark spielende Schläge, die sich z.b. in 2022 unter den deutschen Meistern wiederfinden oder As-Tauben auf Bundesebene haben usw. Statt nun von Seiten des Kohaus-Fördervereins zu sagen: wir bitten die 10 Deutschen Meister, die 10 deutschen Jährigenmeister, die 10 Züchter der As-Vögel und die 10 Züchter der As-Weibchen auf Bundesebene jeweils um eine Spendentaube aus ihren herausragenden Tauben und Linien und diese Spendenauktion zu etwas Besonderem zu machen, sammelt man auf einfachste Art und Weise bei den Sportfreunden Tauben ein, wo die Tiere vermutlich irgendeinen großen Erlös bringen und die ohnehin massenhaft Tauben auf den Markt werfen. Das ist langweilig, uninspiriert und völlig beliebig. Irgendwie sinnbildlich für den Zustand unseres Verbandes.
Man könnte, wenn man denn auf der DBA eine Versteigerung macht, so viel daraus machen. Aber man macht sich mit dieser ganzen Auktion keinerlei Arbeit. Nicht einmal die Tauben werden vorzeitig eingesammelt um sie professionell zu fotografieren und ansprechend darzustellen.

Wir haben das in 2020 und 2021 auch erlebt. Wir wurden um eine Spendentaube gebeten und sollten sie dann noch selbst fotografieren. Das haben wir auch getan. Aber man sollte doch vom Verband bzw. dem Kohaus-Förderverein erwarten, dass man das Foto professionell macht und die Taube entsprechend darstellt bevor sie im Internet angeboten wird. Nichts davon passiert. Es geht nur darum völlig lieblos und ohne große Arbeit schnell möglichst viele Euros zu generieren.

Ich begreife das alles nicht. Man mietet die teure Westfalenhalle an für viel Geld. Man möchte den Deutschen Brieftaubensport mit dieser DBA im In- und Ausland entsprechend darstellen. Dazu möchte man u.a. eine Auktion machen zugunsten des Kohaus-Fördervereins und diese Auktion soll eigentlich ein Höhepunkt auf der DBA sein. Und dann werden irgendwelche Tauben von Verkaufssschlägen zusammen gesammelt und diese werden nicht einmal vorher anständig präsentiert. Das ist alles sinnbildlich für den Zustand unseres Verbandes. Vieles wirkt wie gewollt und nicht gekonnt und sehr unprofessionell. Da scheint manche (Internet-)-Auktion in den RVen oder Regionalverbänden deutlich professioneller als das was unser Deutscher Brieftaubenverband aufzieht.
 

Samstag, 10.12.2022
Sascha am 10.12.2022 um 17:57 (UTC)
 Heute haben wir einige schöne Stunden als Gäste der Lippetaler RV Hamm zugebracht, die in diesem Jahr in unserem Regionalverband die Ausrichtung des Regionalverbandstages inklusive der Siegerehrung für das Reisejahr 2022 übernommen hatte. Es war sehr schön nach der langen Corona-Zeit viele Sportfreunde (wieder) zu treffen. Das für die Veranstaltung geplante Züchterforum musste leider kurzfristig ausfallen, was sich im Nachhinein aus meiner Sicht aber als sehr positiv ausgewirkt hat, denn so war ausreichend Zeit sich mit vielen Sportfreunden aus den anderen RVen in unserem Regionalverband auszutauschen. Häufig habe ich sowieso das Gefühl, dass derartige Veranstaltungen allzu sehr mit Programmpunkten überfrachtet werden. Dabei wollen sich viele Sportfreunde einfach nur unterhalten, ein bißchen etwas essen und trinken und sich über ihre Brieftauben und unser Hobby ganz allgemein austauschen. Wie auch immer: aus meiner Sicht war es ein gelungener Tag und eine angenehme, weil er sehr lockere, Veranstaltung. Durch den Austausch mit anderen, teils überaus erfolgreichen, Züchtern aus anderen RVen wird man sicherlich nicht dümmer und man bekommt auch manchmal eine andere Sicht auf dieses oder jenes Thema rund um unser Hobby und das hilft dann ein wenig nicht allzu sehr "im eigenen Saft zu schmoren":








 

Freitag, 09.12.2022
Sascha am 09.12.2022 um 08:29 (UTC)
 Gestern Abend und in der Nacht hat es hier etwas geschneit und heute morgen ist es dann aufgeklart, sodass wir nun Frost haben und wir wohl einige Tage auch Dauerfrost haben werden. Da die Tauben weitgehend durchgemausert sind und allenfalls die letzte Feder noch hochschieben müssen, stellen wir sie nun schon auf unser Winterfutter um, dass ich gestern zusammen gemischt habe. Wenn es zu kalt wird, dann gebe ich etwas Mais und Hanf hinzu, aber grundsätzlich bekommen sie nun für ca. sechs bis acht Wochen (je nachdem wann wir anpaaren können) dieses Futter.



Solange einige Tauben die letzte Feder noch hochschieben müssen bekommen die Tiere noch zwei Mal in der Woche Mineral- und Konditionspulver. Wenn die Federn dann um den Jahreswechsel ganz hochgeschoben sind, wird umgestellt auf ein Mal die Woche die Pulvermischungen. Immer angemischt mit Gemüsemix und Kräutern.

Die Firma Vanrobayes hat einige neue Futtermischungen auf den Markt gebracht. Ich habe mir diese einmal angesehen und bin dann darüber gestolpert, dass auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite schon die Angaben zur Zuchtmischung nicht richitg sein können, denn es gibt keine Mischung der Welt mit 14,2 Prozent verwertbarem Eiweiß. Für uns selbst sind die Reisemischungen auch nicht interessant, da sie keine Erbsen enthalten und wir füttern einfach gerne Erbsen in den Reisemischungen. Unsere Tauben lassen zwar meistens die Erbsen sehr schnell liegen (oft schon am Dienstag, wenn Sonntag der Flugtag war), aber dann geben wir die übriggebliebenen Erbsen dann den Zucht- oder Jungtauben. Trotzdem halten wir es für wichtig den Reisetauben immer Erbsen mit anzubieten. Letztlich muss das natürlich nicht sein - man kann auch sehr erfolgreich reisen ohne Erbsen zu füttern. Aber wir möchten nicht darauf verzichten.
In den neuen Mischungen von Vanrobayes sind auch einige Korrels enthalten. Diese werde ich mir einmal auf der Verbandsausstellung in der nächsten Woche genauer ansehen in ihrer Zusammensetzung, denn leider sind auf der neu eingerichteten Homepage dazu keine Angaben gemacht worden. Wer möchte kann sich dieses neue Futter einmal hier ansehen:

Vanrobayes Revolution

 

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