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Mittwoch, 08.01.2025
Sascha am 08.01.2025 um 06:44 (UTC)
 Am kommenden Wochenende findet unsere alljährliche RV-Ausstellung statt. Leider kann ich berufsbedingt kaum an der Veranstaltung teilnehmen, aber insgesamt beteiligen sich doch recht viele Sportfreunde mit ihren Brieftauben an der Veranstaltung, sodass es wieder eine runde Sache werden sollte.
Unsere Reisevereinigung hat zur neuen Reisesaison noch einmal in einen neuen Kabinenexpress investiert und immer mal wieder werden wir als RV-Mitglieder gefragt, wie wir das alles finanziell stemmen können. Nun, da muss man einfach sagen dass hier in all den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten durch die Verantwortlichen hervorragende Arbeit geleistet wurde. So standen wir finanziell immer sehr gut da und konnten zur gegebenen Zeit auch immer Geld in die Hand nehmen und investieren.
Das Alles funktioniert natürlich nur, wenn sich die RV-Mitglieder auch an Veranstaltungen wie der Ausstellung beteiligen und jeder seinen Beitrag zum Gelingen in irgendeiner Form leistet. Uns ist es als Reisevereinigung aber auch wichtig, dass unser Hobby in der Öffentlichkeit präsent bleibt. Unsere Einsatzstelle, die vor mehr als 20 Jahren in Eigenleistung erstellt wurde und die komplett unserer RV gehört, liegt direkt vor dem Ortseingang von Warstein an einer viel befahrenen Straße und so werden wir doch immer wahrgenommen - ganz besonders in den Sommermonaten wenn wöchentlich das Einsatzgeschäft stattfindet.
In diesem Jahr haben zwei Mitglieder unserer RV auch ein großes Schild gemalt, welches direkt neben der Straße aufgestellt wurde und dass auf unsere Ausstellung hinweist.



Neben der Ausstellung der Tauben wird während der Ausstellungstage noch die Siegerehrung unserer RV für das Reisejahr 2024 vorgenommen. Weiterhin findet an beiden Ausstellungstagen eine Tombola statt, am Sonntagmorgen wird zum Züchterfrühstück der Sportfreund Peter Schneider von der Firma Schneider PMC einen Vortrag zu seinen Naturprodukten halten und anschließend findet dann noch die Auktion der Tauben und Gutscheine statt, die derzeit im Internet in einer PR´re-Auktion angeboten werden und in der auch unser gestifteter Gutschein steht, auf den ich bereits hingewiesen hatte.

Gutschein für ein Geschwister zur 9. AS-Taube BRD Juni 2024

Alles in Allem finde ich es sehr wichtig, dass wir als Brieftaubenreisevereinigung alljährlich auch in den Wintermonaten eine solche Veranstaltung auf die Beine stellen. Ein paar Tauben und Gutscheine zusammentragen und diese im Internet oder parallel zu einer Siegerehrung zu verkaufen - das ist kein Problem und keine besondere Leistung.
Aber als RV in der heutigen Zeit noch eine solche Ausstellung mit mehr als 200 ausgestellten Tauben auf die Beine zu stellen....ich fürchte das hat im deutschen Brieftaubensport inzwischen leider Seltenheitswert.

 

Montag, 06.01.2025
Sascha am 06.01.2025 um 08:09 (UTC)
 Das Wetter geht mir inzwischen wirklich etwas aufs Gemüt. Man sieht kaum mal einen Strahl Sonne, ewig ist es nass und in den Wiesen matschig und heute ist es dann mal wieder warm und dafür so windig, dass ich mich einfach kaum draußen aufhalten mag. Das Schlimmste aber ist diese ewige Dunkelheit. Nur wenige Stunden Tageslicht und das aufgrund des Wetters auch nicht besonders hell. Mich nervt es und ich denke unseren Brieftauben gefällt das auch nicht.
Mich würde einmal interessieren wie bei unseren Tauben wohl um diese Jahreszeit der Vitamin D-Wert im Blut ist. Denn sie bilden Vitamin D ja, wie wir Menschen auch, nur in den Sommermonaten unter der direkten Sonneneinstrahlung. Viele Menschen haben bei Blutuntersuchungen einen erheblich zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel und ich fürchte, dass das bei unseren Tauben auch so sein könnte. Aus diesem Grund macht es schon Sinn, so denke ich, v.a. in den Wintermonaten ein Präparat bei den Tauben einzusetzen, dass auch Vitamin D enthält. Man muss es da nicht übertreiben, aber ein Mal in der Woche oder vielleicht auch zwei Mal ein Multivitaminprodukt ist sicher nicht verkehrt für die Gesunderhaltung der Tauben, zumal diese inzwischen bei den meisten Sportfreunden während dieser Zeit auch keinen Freiflug erhalten können, was für die Gesundheit der Tauben aber sehr förderlich wäre. Es gibt auch einige Mineralpulver auf dem Markt denen Vitamin D zugesetzt ist und auch diese erfüllen dann ihren Zweck.
Wir nutzen bekanntlich hier das Mineralpulver von Dr. Marien und da ist auch Vitamin D enthalten, aber auch diverse andere Vitamine und natürlich Mineralien. Wenn man es zwei Mal in der Woche über das Futter gibt mit Gemüse oder flüssiger Bierhefe, dann hat man schon sehr viel von dem abgedeckt, was die Brieftaube so benötigt. Wir geben dann noch etwas von dem Konditionspulver von Dr. Marien ein Mal in der Woche dazu und letztlich benötigt die Taube dann wirklich nicht mehr, wenn ihr alle ein bis zwei Tage auch noch frischer Grit hingestellt wird. Alles was darüber hinausgeht kostet nur Geld.
Aber ein Sportfreund schrieb mir letztens, nachdem er sich im Internet die vielen Auktionen angesehen hatte: "Geld scheint reichlich vorhanden zu sein." Genauso ist es. Wenn es bei den ganzen Auktionen und Verkäufen nur halbwegs mit rechten Dingen zugeht, dann kann man nur feststellen, dass fehlende finanzielle Mittel nicht das sind, was uns im Brieftaubensport Probleme bereitet. Im Gegenteil! Andererseits: kaum geht die Reisesaison los klagen viele Sportfreunde darüber wie teuer alles geworden sei. Und viele RVen halten sich finanziell nur mit größter Mühe am Leben. Irgendetwas passt da nicht zusammen.
Wenn unser Verband - und das sollte ja möglich sein - eine eigene funktionale Auktionsplattform aufbauen würde und nur die Auktionsgebühren, die ja bei privaten Anbietern auch entstehen, vom Züchter in die Verbandskasse statt in eine private Geldbörse fließen würden, dann ließe sich mit dem Geld vielleicht eine ganze Menge zum Wohl unseres Hobbys anfangen.

 

Sonntag, 05.01.2025
Sascha am 05.01.2025 um 05:53 (UTC)
 Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und der aktuell nassen Kälte habe ich sehr wenig Lust mich lange zwischen den Tauben aufzuhalten, selbst wenn ich einmal Zeit dafür habe. Das ist eigentlich ein wenig schade und manchmal muss ich mich ein wenig zwingen mich länger mit den Tieren zu beschäftigen, sie sauber zu machen usw. Ich kann mir daher auch nicht vorstellen schon um diese Jahreszeit Jungtiere zu züchten so wie mir kürzlich ein Sportfreund mitteilte, bei dem nun die ersten Jungtauben geschlüpft sind. Frühe Jungtauben zu züchten macht hier auch gar keinen Sinn, denn unsere Schlaganlage würde ein Verdunkeln der Jungtauben nur sehr schwer möglich machen. Außerdem habe ich wirklich keinen Spaß am Jungtaubenspiel und sehe es nur als notwendiges Übel an und so spare ich mir diese Mühen.
Auf der anderen Seite ist das Jungtaubenspiel hier in Deutschland für viele Sportfreunde immernoch der schnellste Weg zum Erfolg. Mit Fleiß und einigen Maßnahmen im Schlagmanagement kann man da schon sehr viel erreichen und das ist auch gut so. Gerade Neuanfängern oder Züchtern, die wenig Erfolg haben (warum auch immer) rate ich gerne sich erst einmal auf ein gutes Jungtaubenspiel zu konzentrieren. Wenn sie sich dann noch Tips von Jungtaubenspezialisten holen wie man die Jungtiere erfolgreich führt, dann können sie oft sehr schnell schöne Erfolge feiern.
So bietet unser Hobby eigentlich sehr viele Möglichkeiten und Nischen in denen man es zufrieden und auch erfolgreich ausführen kann. Wir nutzen die Möglichkeiten, die uns der Brieftaubensport bietet, im Grunde genommen viel zu wenig in unserem deutschen System. Auch was die Altreise betrifft. Die aktuell geplanten Reformen bieten da kleine Verbesserungen (z.b. über die Teilnahme an der "Kurz- und Mittelstreckenmeisterschaft"), aber das war es auch schon.
Ich selbst werde im kommenden Reisejahr einiges ausprobieren müssen. Wir hatten hier im Grunde genommen mehr als 40 Jahre lang das gleiche System nach dem mein Vater und ich die Tauben versorgt und betreut haben in einer Arbeitsteilung, die sich zwar über die Jahre völlig verschoben und letztlich umgekehrt hat, aber unser eigentliches System blieb im Kern stets gleich und so war sehr viel in der Führung der Tauben Versorgung und Routine.
Ich werde dieses System nun in diesem Jahr auch nicht vollständig über den Haufen werfen, aber ich werde einige Änderungen vornehmen müssen und das wird für mich wirklich spannend. Ich weiß nicht ob die Dinge, die ich ändern möchte, so funktionieren wie ich mir das vorstelle. Aber ich weiß, dass hier eigentlich in jedem Jahr einige gute Tauben sitzen und selbst wenn ich sie nicht zu absoluten Höchstleistungen führen kann, so bin ich doch zuversichtlich, dass einige Tauben zumindest teilweise und punktuell zeigen was sie können und das wäre für mich erst einmal sehr zufriedenstellend.
Wenn ich nun also bezüglich Fütterung, Training und Freiflug der Tauben, auch bezüglich der Verpaarung und der Versorgung mit Beiprodukten einiges ändern werde, dann ist das für mich auch ein kleiner Versuch zu schauen wie sich unsere Tauben unter den veränderten Umständen so zeigen. Ich weiß aber, dass einige abgegebene Tauben hier und da auch unter völlig anderen Bedingungen gut geflogen und gezüchtet haben bei anderen Sportfreunden. Und das lässt mich hoffen, dass auch die Änderungen hier nicht dazu führen, dass die Leistungen total in den Keller gehen.
Ich werde im Lauf des Jahres hier immer wieder darüber berichten was ich mit den Tauben anstelle und was daran beispielsweise auch anders ist als in früheren Jahren. Aktuell ist noch Ruhe in den Schlägen und alles läuft wie gehabt. Die Tauben Zuchttauben werden, denke ich, in der Woche vom 10. bis zum 16. Februar verpaart. Bei den Reisetauben bin ich mir noch nicht ganz sicher ob ich es in der gleichen Woche mache. Aber darüber werde ich dann berichten und auch darüber was ich z.b. zur Anpaarung hin und während der Paarungszeit schon anders mache. Es wird auf jeden Fall spannend in 2025.
 

Samstag, 04.01.2025
Sascha am 04.01.2025 um 05:34 (UTC)
 Der Brieftaubensport war und ist in unserer Familie immer insofern ein Familienhobby gewesen, dass fast immer in einer Schlaggemeinschaft gereist wurde. Mein Großvater reiste früher gemeinsam mit seinem Bruder. Später meldete Opa natürlich seine Söhne an. Sein Bruder (mein Großonkel) machte alleine weiter. Zwei von Opas Söhnen (mein Vater und mein Onkel) übernahmen das Hobby von Opa und meldeten selbstverständlich ihren Sohn an und reisten wieder in Schlaggemeinschaft. Und obwohl nun mein Opa, mein Großonkel und mein Vater verstorben sind, soll doch das Brieftaubenhobby irgendwie als Familienhobby erhalten bleiben. Mein Onkel reist mit meiner Tante und meinem Vetter gemeinsam in einer Schlaggemeinschaft und ich werde nun wohl, da sie sieben Jahre alt ist und mitmachen darf, meine Tochter anmelden in unserer Reisevereinigung. Ob sie dann wirklich Spaß an den Brieftauben bekommt kann ich noch nicht beurteilen, aber man sollte es ja versuchen. Ich selbst wurde von Papa damals auch im Alter von (ich glaube) 8 Jahren in der RV gemeldet. Mein Bruder später ebenfalls. Aber während er keinen Spaß an den Brieftauben hatte, bin ich doch bis heute mit Leidenschaft dabei geblieben. Insofern werde ich versuchen hier unsere Familientradition fortzuführen und erst einmal meine Tochter anmelden und dann schauen wie es sich entwickelt.
Letztlich ist es fast die einzige Möglichkeit über die Familie und Familienangehörige das Hobby Brieftaubensport am Leben zu erhalten. Wenn amn sich die Mitgliederentwicklung ansieht, dann ist das einfach nur als katastrophal anzusehen. Und daran werden leider auch die Reformen, so gut sie gemeint sind, die in zwei Wochen auf der Mitgliederversammlung beschlossen werden sollen, wenig oder gar nichts ändern. Trotzdem ist es wichtig, dass wir uns verändern und dass wir alles versuchen um unser Hobby irgendwie zu erhalten. Denn bei allen Problemen die es so gibt kann ich nur sagen: auf die Dauer kann ich mir keine schönere Freizeitbeschäftigung vorstellen, auch wenn es immer wieder Rückschläge zu verkraften gibt und manchmal die Motivation arg im Keller ist. Insofern gehen mir persönlich auch die angestrebten Veränderungen und Reformen längst nicht weit genug und hier und da sind sie wohl auch nicht zielführend, aber sie sind ein Anfang und allemal besser als nichts zu tun.
 

Donnerstag, 02.01.2025
Sascha am 02.01.2025 um 09:29 (UTC)
 Bezüglich des Spendengutscheins, den ich für die Auktion unserer Reisevereinigung "Möhnetal Warstein" gestiftet habe, möchte ich einmal niederschreiben wie oft auch das Glück oder der Zufall im Brieftaubensport eine Rolle spielt. So hatte ich in 2022 unseren Sohn "Olympia 412" von Wolfgang Roeper an eine Tochter unseres 526, der bester jähriger in Westfalen und 14. As-Vogel BRD wurde, gepaart. Ein Jungtier aus dieser Verpaarung hat der Sportfreund Johannes Vielhaber aus unserer Nachbar-RV Sauerland erhalten und hatte mit dieser Täubin im zurückliegenden Reisejahr sehr schöne Erfolge, denn sie flog u.a. einen Regionalsieg über 383 Kilometer und viele weitere Spitzenpreise wie man hier in der Übersicht sehen kann.



Damit wurde sie u.a. 9. AS-Taube des Verbandes im Juni 2024.

Da ich die Zuchtpaare aber eigentlich in jedem Jahr umpaare, sollte in 2023 dieses Paar nicht wieder zusammengesetzt werden. Der Sohn des Olympia 412 aber wollte das ihm zugedachte Weibchen wohl nicht haben und zerbiss der Täubin den Kopf als ich für einige Minuten nicht aufgepasst hatte. Aus der Not heraus habe ich ihm dann wieder die Tochter unseres 526 als Partnerin gegeben. Eine junge Täubin aus diesem Paar flog hier bei uns als Jungtier 4/4 Preise und als mein Taubenkumpel Thorsten Bornhoff aus der RV Dortmund-Scharnhorst mich im Herbst des Jahres fragte, ob ich vielleicht noch ein gutes Weibchen für ihn hätte, zog dieses Jungtier in Thorstens Zuchtschlag um.
Gleich im ersten Zuchtjahr hatte Thorsten dann auch Glück mir der Nachzucht dieses Weibchens, denn ein junger Vogel wurde beim Wettbewerb "Beste Jungtaube der Welt" in der Konkurrenz hier in Deutschland immerhin 6. beste Taube. Sie flog einen 1. Konkurs in der FG gegen mehr als 3.800 Tauben, einen weiteren 1. Konkurs in der RV (10. in der FG gegen 4.129 Tauben), sowie nochmals einen 4. Konkurs in der FG gegen 3.379 Tauben und einen 12. Konkurs in der FG gegen 3.719 Tauben).



Selbstverständlich werde ich dieses Paar aus dem nun solche Leistungstauben entsprungen sind, im nächsten Zuchtjahr wieder zusammen setzen. Und einen Gutschein für ein Kind aus dieser Verpaarung habe ich nun für die Auktion unserer Reisevereinigung gestiftet in der Hoffnung, dass der Käufer des Gutscheins dann auch so viel Erfolg mit der Taube hat wie es die beiden anderen Sportfreunde mir den Geschwistern hatten.
 

Mittwoch, 01.01.2025
Sascha am 01.01.2025 um 05:29 (UTC)
 Allen Brieftaubenfreunden und Lesern dieser Seite wünsche ich ein frohes neues Jahr 2025, viel Gesundheit, Zufriedenheit und Spaß und Freude mit den Brieftauben! Ich hoffe dass alle den Jahreswechsel gut verlebt haben. Persönlich bin ich froh dass die Silvesternacht mit dieser unsinnigen Knallerei vorbei ist. Ich habe da, ehrlich gesagt, überhaupt nichts für übrig und denke mir manchmal für wie bescheuert unsere Tiere uns eigentlich halten müssen, wenn wir da Feuerwerkskörper tonnenweise in die Luft jagen.
Unsere Reisevereinigung "Möhnetal Warstein" veranstaltet am 11. und 12. Januar wieder ihre jährliche Ausstellung und hat als einen Programmpunkt auch wieder eine kleine Auktion geplant. Für diese Auktion habe ich auch einen Gutschein für eine Jungtaube gestiftet. Zu diesem Gutschein werde ich morgen noch etwas ausführlicher etwas schreiben. Es handelt sich bei der gestifteten Jungtaube 2025 um ein Geschwister zur 9. As-Taube auf Bundesebene im Juni 2024. Aber wie gesagt: näheres dazu schreibe ich morgen noch.

Gutschein für ein Geschwister zur 9. AS-Taube BRD Juni 2024

 

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