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Montag, 20.05.2024
Sascha am 20.05.2024 um 03:45 (UTC)
 Unsere Tauben stehen heute für den dritten Preisflug in Neustand an der Aisch. Das sind etwa 270 KM Entfernung. Ich hoffe, dass das Wetter in der Strecke sich so entwickelt, dass ein problemloser Heimflug möglich ist. Leider haben einige Flüge gestern aufgrund des schwierigen Wetters mit Gewittern, Starkregen und Hagel ab dem späten Vormittag doch einen teilweise sehr schwierigen Verlauf genommen, nachdem Flugleiter entschieden hatten aufzulassen. Andere Flugleiter haben die Klappen geschlossen gehalten und sind bis heute stehen geblieben und nun bleibt zu hoffen, dass auch für deren Tauben das Wetter heute besser ist als gestern. Allerdings wird es wohl nach den Niederschlägen gestern eine ganze Weile dauern bis sich Nebel und Dunst aufgelöst haben.
Was mir beim Einkorben gestern am späten Nachmittag auffiel: die Reisevögel waren beim Zeigen der Weibchen und auch später im Korb extrem ruhig. Ich weiß nicht inwieweit ihr Verhalten auch mit dem Wetter zusammenhing, aber es war schon sehr auffällig, dass die Tauben doch insgesamt sehr ruhig waren. Eigentlich finde ich es positiv, wenn die Vögel nicht so ganz wild und aufgedreht sind, aber was ich vom gestrigen Verhalten halten soll, weiß ich noch nicht. Ansonsten gefielen mir die Tauben in der Hand aber recht gut. Nun muss man sehen wie der Flugverlauf heute sein wird.
 

Sonntag, 19.05.2024
Sascha am 19.05.2024 um 03:39 (UTC)
 Wir werden nun heute Abend unsere Tauben zum dritten Preisflug einsetzen, der dann auf dem morgigen Montag stattfinden soll. Heute sind, trotz der teilweise sehr schlechter Wetterprognosen, doch viele RVen mit ihren Tauben zum Flug losgefahren und ich denke, dass das Wetter stellenweise besser wird als vorhergesagt und viele Flüge gut möglich sein werden. Es wird wohl, bezogen auf die Südostrichtung, nicht so viel Regen in der Strecke sein, wie es die Meteorologen noch gestern nachmittag teilweise prophezeit hatten. Insofern hoffe ich, dass alle Flüge heute doch einen guten Verlauf nehmen werden.
Unsere Witwervögel werden nun am Morgen noch einmal gefüttert, dann werden gegen 10 oder 11 Uhr die Tröge mit dem restlichen Futter entfernt und ab etwa 16 Uhr werden die Tauben dann für den Flug vorbereitet, die Weibchen werden gezeigt usw.
Es war in der zurückliegenden Woche doch einiges anders hier, denn ich hatte ab Mitte der Woche Nachtschicht. Ich habe dann morgens nach meiner Rückkehr von der Arbeit die Tauben gegen halb 7 zum Freiflug herausgelassen und die Ausflüge geschlossen und mich dann eine Stunde hingelegt. Gegen 8 Uhr habe ich dann die Ausflüge wieder geöffnet, habe Futter in die Tröge geschüttet und bin wieder ins Bett gegangen. Da ich jeweils das Tipes-Gerät eingeschaltet hatte konnte ich dann nach dem Aufstehen die Ausflüge schließen und nachsehen wann die Tauben eingesprungen waren und habe festgestellt, dass die letzten Vögel jeweils so gegen halb 9, also etwa zwei Stunden nach dem Herauslassen, wieder in den Schlag gegangen waren.
Aus Zeitgründen habe ich die Tauben dann abends nicht nochmals herausgelassen. Ich hoffe es geht auch so ganz gut und die Tauben haben entsprechend eine ordentliche Form.
Da das Futter nun aus Zeitgründen häufig recht lange in den Trögen bleiben muss bin ich ansonsten froh, dass unser Versorgungsplan nicht vorsieht, dass wir jeden Tag irgendetwas an Beiprodukten an das Futter rühren. Da hätte ich wirklich Bedenken, wenn irgendwelche Mittel am Futter kleben und dann mehrere Stunden im Trog stehen würden. Wenn ich also die Produkte von Dr. Marien an das Futter gebe, dann mache ich das wenn es zeitlich passt und rühre nur etwa die Hälfte der Futterration damit an, sodass alles aufgefressen wird und füttere dann unbehandeltes Futter nach. Und auch was eine Versorgung mit Beiprodukten über das Wasser betrifft gehe ich ganz ähnlich vor. Die Tränken bleiben nicht lange stehen mit den Produkten, sondern werden schnell gewechselt.
 

Freitag, 17.05.2024
Sascha am 17.05.2024 um 19:24 (UTC)
 Heute Vormittag schrieben mir drei Sportfreunde, dass ihr für das Wochenende geplante Preisflug am Sonntag stattfindet. Bei einem Züchter in seiner RV war es so geplant, bei den beiden anderen wurde von Samstag auf Sonntag verlegt. Gleichzeitig schoben einige Nachbar-RVen eines dieser beiden Züchter aus dessen Regionalverband den Flug auf Montag.
Kurze Zeit später erhielt wir selbst die Information, dass unser Flug auf den Montag geschoben wird. Wenn es etwas gibt, mit dem sich unser Brieftaubensport wirklich zugrunde richtet, dann ist es dieses vollkommene Chaos bei den Flugverschiebungen und Verlegungen.
Ich hatte gestern schon geschrieben, dass es an diesem Wochenende nicht so einfach sein wird für die Flugleiter bzgl des Wetters. Aber dass nun z.b. auf unserer Südostrichtung Flüge am Samstag, Sonntag und Montag stattfinden von Organisationen, die teilweise nun wirklich nicht weit auseinander liegen und nicht weit voneinander entfernt einen Auflass geplant haben, dokumentiert doch eindeutig dass hinsichtlich der Flug- und Auflassorganisation in unserem Verband unglaublich viel falsch läuft.
Zig verschiedene Flugleiter, zig verschiedene Auflassorte, zig verschiedene Organisationen mit Verantwortlichen, die auch noch irgendetwas hinsichtlich der Auflässe zu sagen haben (wollen) und heraus kommt ein einziges Durcheinander. Für manchen Züchter sind nun die Planungen für das Pfingstwochenende (ja, es soll tatsächlich auch noch ein Leben neben dem Hobby Brieftauben geben) wieder im Eimer, er muss vielleicht alles Umschmeißen was er sich mit Familie und Freunden vorgenommen hat. Und wofür? Nicht etwa für 400 oder 500 oder 600 KM-Flüge oder gar große Nationalflüge oder etwas in der Art. Nein, diese ganzen Flugverlegungen erfolgen für Flüge über Distanzen von vielleicht 250 bis 350 Kilometer. Flüge, die normalerweise mit einer Flugzeit von maximal fünf Stunden abgewickelt sind.
Was ist eigentlich so schwer daran am geplanten Einsatztag die Tauben einzukorben, loszufahren und zu schauen wie dann das Wetter ist. Zu schauen ob 270 oder 320 KM möglich sind oder ob man verkürzen muss oder was auch immer. Ich begreife es nicht mehr.
Die Wettervorhersagen sind so schlecht und unpräzise, dass man ohnehin kaum 12 Stunden vorher sagen kann wie das Wetter sich wirklich entwickelt. Aber schon ab Anfang der Woche glotzen alle Züchter und Flugleiter in ihre Wetter-Apps und dann geht es los: "Wir müssen vorziehen, wir müssen nach hinten schieben, wir müssen verkürzen, wir können weiter fahren....wir können dieses und jenes...." - es ist wirklich eine Farce. Und wenn es dann darum geht die richtigen Entscheidungen zu treffen, dann wird am Ende doch nur geschaut was man denn noch unbedingt für "die Bedingungen" braucht und notfalls aufgelassen, auch wenn das Wetter mal nicht passt.
Ich selbst bin von der Verschiebung unserer RV auch mal wieder beruflich betroffen. Ich will es hier gar nicht groß ausführen. Aber es macht einfach keinen Spaß so. Wenn Flugverlegungen wetterbedingt notwendig sind, dann sollte man sie selbstverständlich zum Wohle der Tauben durchführen. Aber wenn nun, wie an diesem Wochenende, auf der gleichen Flugroute an drei Tagen hintereinander Flüge stattfinden und jeder etwas anderes für richtig befindet, dann läuft doch etwas verkehrt. Dann dokumentiert sich in dem aktuellen Verhalten der Flugleiter nur eine sehr große Unsicherheit. Was letztlich auch nicht verwundert, denn es gibt viel zu viele Flugleiter und Verantwortliche und dadurch entsteht nur ein einziges großes Chaos.
 

Donnerstag, 16.05.2024
Sascha am 16.05.2024 um 18:50 (UTC)
 Wetterbedingt haben viele Organisationen ihre Flüge für das kommende Wochenende bereits von Samstag auf den Sonntag verschoben. Auch schon welche auf den Pfingstmontag. Ich bin gespannt wie das Wetter sich weiter entwickelt und ob wir auf dem Sonntag bleiben mit unserem Flug oder ob es auch eher in Richtung Montag geht.
Ich hatte es letztens schon hier geschrieben: wegen der vielen Feuchtigkeit, die teilweise im Boden ist in verschiedenen Regionen, wird es sicherlich ein schwieriges Reisejahr hinsichtlich der Auflässe - besonders wenn es später auf größere Entfernungen geht und es im Juni und Juli noch wärmer wird.
Hier bei uns kam heute Nachmittag zwischen 14 und 15 Uhr ein heftiges Unwetter herunter, bei dem auch Blitze eingeschlagen sind und es teilweise binnen kurzer Zeit zu Überschwemmungen kam. Wenn Tauben unvorhergesehen in so ein Wetter geraten, dann haben sie kaum eine Chance, wenn sie über freiem Feld fliegen.
Noch sind wir am Anfang der Reisesaison und die Entfernungen der Flüge sind relativ kurz. Ich habe heute aber mal darüber nachgedacht wieviel eine Taube eigentlich trainieren muss am Haus, um Flüge erfolgreich zu bewältigen und eine Chance auf einen Preis in der Preisliste hat. Aktuell bauen die Tauben ja noch Form auf. Ab etwa Mitte der Saison, wenn die ersten 400-Kilometer-Flüge anstehen scheint mir das Training am Haus nur noch insofern wichtig, als dass die Tauben dann besser am Fressen bleiben. Nicht aber für die Kondition. Aktuell ist viel Training sicherlich nicht verkehrt für die Reisetauben. Aber ob es wirklich notwendig ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht für den ein oder anderen Spitzenpreis. V.a. aber scheint mit die Fitness der Tauben entscheidend dafür zu sein, dass sie nicht verloren gehen. Neben den Verlusten durch Greifvögel scheint mit gerade zu Beginn der Saison v.a. mangelnde Fitness und auch fehlende Gesundheit der Tauben ein Grund für Verluste zu sein. Dieses spielt sich dann erst im Lauf der Saison ein.
 

Mittwoch, 15.05.2024
Sascha am 15.05.2024 um 17:05 (UTC)
 Am vergangenen Freitag, den 10.05. hatte ich hier kurz darüber geschrieben, dass ein jähriger Vogel den morgendlichen Freiflug auf drei Stunden und fünfzehn Minuten ausgedehnt hatte und erst dann hereinkam. Es scheint ihm für den zurückliegenden Flug am Sonntag nicht geschadet zu haben, denn er kam als unsere vierte Taube zurück vom Wettflug und fliegt damit den 41. Konkurs gegen 1.452 Tauben. Das war doch allemal eine ordentliche Leistung.
Ansonsten kommen die Witwervögel nun langsam in eine gute Verfassung und bekommen so etwas wie gute Form, wobei das natürlich alles noch stabil werden muss. Aber ich merke es schon an ihrem Verhalten beim Freiflug und im Schlag. Das warme und sonnige Wetter trägt da selbstverständlich auch zum Formaufbau bei, wobei es in den nächsten Tagen ja wechselhafter und eventuell auch gewittriger werden soll. Es ist derzeit auch noch schwierig vorherzusehen wie das Flugwetter am kommenden Wochenende dann wird und wann die Flüge wirklich stattfinden können. Ich hoffe nur inständig, dass nicht wieder auf einen Werktag (z.b. Montag) verschoben wird, denn das sollte wirklich nur im absoluten Notfall die Lösung sein. Die vielen Flugverlegungen überall in den letzten Jahren haben besonders bei berufstätigen Züchtern überall in Deutschland zu sehr großer Frustration geführt.
Hinsichtlich der Fütterung der Reisevögel bin ich noch immer ein wenig am experimentieren mit der Menge und auch mit den verschiedenen Futtermischungen, die für die Tauben in diesem Jahr zur Verfügung stehen. Es ist, das muss ich schon sagen, eine Umstellung für mich mit dem einmaligen Freiflug und der unregelmäßigen Fütterung hin zu einer Art Standfutter. Aber es ist auch sehr interessant zu beobachten wie es sich auf die Tauben auswirkt. So ist diese Reisesaison irgendwie schon ein kleines Experiment, nachdem hier in den letzten Jahrzehnten fast immer alles sehr ähnlich ablief hinsichtlich Freiflug, Fütterung usw. Ich bin da schon gespannt wie es weitergeht diese Saison.


 

Dienstag, 14.05.2024
Sascha am 14.05.2024 um 16:10 (UTC)
 Vom Freiflug heute morgen kam ein jähriger Vogel mit einer leichten Verletzung am Kropf wieder zurück in den Schlag. Es war nicht dramatisch, aber irgendwie muss er sich dort ein wenig angerissen haben. Ich habe keine Ahnung wie es passiert ist. Er fraß etwas weniger, brummte aber in seiner Zelle und zeigte sich ansonsten lebhaft. Ich denke in den nächsten Tagen wird die kleine Verletzung wieder verheilen.
Die Fütterung sah gestern und heute so aus, dass die Tauben morgens nach dem Freiflug satt gefüttert wurden und dann kurz vor Mittag noch einmal eine komplette Ration für den Nachmittag und Abend als Standfutter bekommen haben. Das scheint erst einmal so ganz gut zu funktionieren. Insgesamt wäre es mir natürlich lieber wenn ich den Vögeln zwei Mal täglich Freiflug geben könnte, aber das ist eben aktuell nicht möglich.
Als ich gestern abend nach der Arbeit noch einmal kurz bei den Reisevögeln war, da hatte ich den Eindruck, dass sie sich freuten mich zu sehen und noch einmal etwas "Leben in den Schlag kam". Es ist eigentlich schade, dass sie so nur ein Mal täglich nach draußen können.
Zum Ende der Woche werde ich beinahe die komplette zweite Zucht Jungtauben absetzen und dann werden wohl die Junggesellen, die aktuell noch gereist werden, vom Jungtierschlag verschwinden müssen. Das war insgesamt alles ein wenig anders geplant, aber ich möchte diese jährigen Vögel nicht zwischen den Jungtauben sitzen lassen. Das habe ich vor einigen Jahren schon mal so gemacht, aber das hat mir für die Jungtiere einfach überhaupt nicht gefallen. Die Junggesellen sind nun ein wenig auf der Altreise antrainiert und vielleicht kann ich sie auch auf der Jungreise noch mal mit auf die Flüge geben. Nur bis dahin weiß ich noch nicht so recht wo ich mit ihnen hin soll. Darüber muss ich mir noch Gedanken machen.
Ebenso werde ich noch darüber nachdenken ob es für mich künftig Sinn machen kann bei den Reisetauben das Trinkwasser zu desinfizieren. Wir haben, besonders im Sommer, wenn es sehr warm wird, die Tränken mindestens zwei Mal, manchmal auch drei Mal pro Tag gewechselt. Da das nun aus Zeitgründen nicht möglich ist könnte es sinnvoll sein zu versuchen die Tränke als Infektionsweg über eine Desinfektion des Trinkwassers auszuschalten. Aber auch da muss ich noch überlegen wie das eventuell gut funktionieren könnte.
 

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